Abschlussreise nach Disentis – ein unvergessliches Erlebnis der 6a
Am Dienstagmorgen, 24. Juni 2025, trafen wir uns voller Vorfreude und mit gepackten Rucksäcken um 07.45 Uhr bei der Bushaltestelle. Mit Bus und Zug reisten wir Richtung Disentis, begleitet von einer aufgeregten und fröhlichen Stimmung.
Nach einer kurzen Wanderung erreichten wir den Campingplatz Fontanivas – idyllisch gelegen direkt am kleinen Natursee. Dort hiess es zuerst: Zelte aufbauen! Zum Glück hatten wir das in der Schule geübt in Windeseile standen unsere Lager.
Am Mittag brutzelten unsere Würste über dem Lagerfeuer. Wir genossen unser Mittagessen am See mit unseren Füssen im klaren Wasser – das war eine willkommene Abkühlung an diesem heissen Tag.
Am Nachmittag wartete ein spannendes Abenteuer auf uns: Wir gingen mit Priska, einer echten Goldwäscherin, in den Rhein. Zuerst zeigte sie uns mit der Schleuse, wie Gold im Wasser eingefangen wird. Danach durften wir selbst mit Goldwaschtellern unser Glück versuchen. Und tatsächlich – einige von uns fanden winzige, glänzende Goldstückchen! Andere entdeckten wunderschöne Halbkristalle, die in der Sonne funkelten.
Nach drei Stunden Goldsuche hatten wir uns ein leckeres Eis verdient. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit Spielen, Baden und gemütlichem Beisammensein am See – es war herrlich, einfach Zeit miteinander zu verbringen.
Zum Abendessen hatte jede und jeder eine Aufgabe: Feuer machen, Gemüse schneiden, Dip vorbereiten, Brötchen löchern oder Wasser holen. Es gab feine Hotdogs und zum Dessert grillten wir Marshmallows und klemmten sie zwischen Butterkekse – ein wahrer Lagerklassiker! Am Abend sassen wir gemeinsam am Feuer, sangen Lieder und genossen die besondere Stimmung.
Am nächsten Morgen wagten sich einige Mutige ins kalte Wasser zu einem erfrischenden „Morgenschwumm“ – Respekt! Danach bauten wir unsere Zelte ab und stärkten uns beim Frühstück.
Der Rückweg zum Bahnhof war steil, aber zum Glück waren unsere Rucksäcke jetzt etwas weniger schwer. Nach einer langen, ruhigen Zugfahrt kamen wir wieder in Diepoldsau an – müde, aber voller schöner Erinnerungen im Gepäck.