Sporttag 2022

Am Dienstag 6. September fand bei unerwartet gemischten Wetterverhältnissen unser diesjähriger gemeinsamer Sporttag Mitteldorf-Kirchenfeld statt.

Die 1. und 2. Klassen machten das beste aus dem durchnässten Schulareal und genossen die sonnigen Abschnitte bei fantasievollen Spielen. Die glücklichen Gesichter sagen genug: Der Vormittag war ein voller Erfolg!

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Die Spiele forderten Geschicklichkeit, Koordination, Balance, Teamwork, Schnelligkeit, gute Wurftechnik aber auch Mut und gute Kommunikation.

Die 3. und 4. Klassen verbrachten ihren Vormittag an verschiedenen Standorten in Diepoldsau. Je eine Kirchenfeld-Klasse war mit einer Mitteldorf-Klasse gemeinsam unterwegs. Im Strandbad wurde jongliert, Kubb und andere Spiele gespielt. Im Wäldli lernten die Kinder Spiele wie Frisbee-Boule, Memory-Lauf und Discgolf kennen. Entlang des Vitaparcours fanden Kooperationsspiele, Slalom und Fallschirmspiele statt, und beim Schulhaus Mitteldorf wurde mit dem Grossseil gesprungen sowie Büchsenwerfen und Gummitwist gespielt.

Auch die 5. und 6. Klassen waren verschiedenen Orten aktiv, teils auf dem Schulareal und in Diepoldsau, teils unterwegs im Rheintal. Zur Auswahl standen die Aktivitäten Minigolf in Altstätten, Judo in Balgach, Eislaufen in der Eishalle in Widnau, eine Velotour durchs Rheintal, eine Inline Tour durchs Rheinvorland, Beachvolleyball im Strandbad Diepoldsau, verschiedene Spielturniere oder Zumba / Street Dance in den Turnhallen in der MZH Kirchenfeld, Klettern in der Kletterhalle Widnau und Geocaching entlang des Vitaparcours in Diepoldsau.

Anfänglich gab es Zweifel bei einigen der Gruppen, ob ihre Aktivität denn durchgeführt werden kann: Zwischen 7:30 und 8:30 Uhr morgens regnete es in Strömen. Die Inline-Gruppe überlegte sich bereits Alternativen oder dachte über die Rollschuhtauglichkeit der Mehrzweckhalle nach, auch die Velofahrer waren nicht begeistert. Doch um 8:30 hatten sich die Wolken ausgeregnet, und eine lange trockene Phase begann. Bald schien sogar die Sonne, und die Strassen trockneten rasch ab.

Vor dem Mittagessen trafen alle Gruppen nach und nach bei der Sportanlage Rheinauen ein, wo das Hauswartteam das Mittagessen und verschiedene Getränke für alle SchülerInnen, LehrerInnen und HelferInnen gerichtet hatte.

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Um die Mittagszeit wurden die Wolken wieder dichter, und als die Fussball- und Alaskaballturniere begannen, tröpfelte es auch wieder leicht. Mit grossem Einsatz spielten die Dritt- bis Sechstklässler jedoch unbeirrt weiter und machten vor der trüben Kulisse ordentlich Stimmung.

Insgesamt war der Sporttag ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Insbesondere war es schön zu sehen, wie die Kinder aus den verschiedenen Schulhäusern die Gelegenheit nutzten, sich besser kennenzulernen.

Kennenlernexkursion der 5. Klassen

Die 5a und 5b genossen einen wunderbaren Kennenlerntag im schönen Appenzell. Die 5a schrieb nach der Exkursion Berichte, hier sind einige Ausschnitte:

Der Barfussweg und der Fluss

Wir waren beim Barfussweg und ich habe es genossen. Beim Schlamm hatte ich Spass, weil es richtig entspannend und cool war. Und es gab noch einen Fluss in dem alle mit den Füssen badeten.

Ich bin den ganzen Weg barfuss gelaufen. Der Fluss war sehr kalt aber erfrischend.

Am Barfussweg hatte es einen Schlammweg. Da nahm ich einen Haufen Schlamm und knetete ihn in einen Schlammball.

Ich und die Füsse…. Ich konnte nicht auf dem Barfussweg mitlaufen weil ich eine Verletzung am Fuss hatte.

Ich bin am Anfang durch den Schlamm gelaufen. Fast am Schluss kam ich an einem Bach vorbei wo ich die Füsse hineinhielt und ein bisschen herum lief.

Mir hat das Wasser sehr gefallen.

Den Matsch fand ich irgendwie komisch aber auch voll lustig.

Ich und meine Klasse waren beim Barfussweg. Es war eine spannende Tour gewesen, vor allem durch den Schlamm zu gehen. Anschliessend sind wir noch ins Wasser gestiegen. Es war eine tolle Erfrischung gewesen.

Ich und meine Freundinnen haben im Fluss gebadet und wir sind bis nach hinten gelaufen, das hat mega viel Spass gemacht.

Ich bin in ein Schlammloch gestanden. Es war sehr tief.

Am Fluss hatte es viele Steine.

Ich bin in den Matsch gestanden und er ist kühl gewesen. Der Fluss war kalt und die Steine sind rutschig gewesen.

Ich bin in kaltes Wasser gegangen und habe meine Füsse dort gewaschen. Es hatte sehr viele Steine bei dem Barfussweg.

Ich war im Schlamm und es war tief.

Am Anfang des Barfusswegs hatte es Schlamm und ich bin in tiefste Schlammgrube hineingestanden.

Tier- und andere Begegnungen unterwegs

Mehrere Hasen und einen Marder habe ich gesehen.

Am Schluss habe ich den Marder noch alleine gesehen. Die Schweine haben mir sehr leid getan.

Ich habe Babykätzchen getragen und sie waren süss.

Das Eidechslein bei den Steinen war sehr süss.

Ich bin mit dem Zug gefahren. Ich war in der Nähe vom Golfplatz. Da war ein Brunnen und ich habe meine Flasche aufgefüllt. In der Nähe vom Brunnen war ein Haus. Das hat spannend ausgesehen.

Ich habe sehr viel erlebt, zum Beispiel habe ich einen Marder gesehen.

Der Bauer hat mich und die anderen Kinder gefragt, ob wir ein Kätzchen kaufen wollen. Die Kätzchen waren sehr teuer, ich glaube 200 Franken oder so.

Es war sehr heiss. Ich habe viele verschiedene Sachen gesehen. Ich sah zwei Leute mit einem Regenschirm bei dem heissen Wetter.

Nachdem wir mit so vielen Verkehrsmitteln gefahren sind war mir kurz schwindelig, aber es war auch sehr cool.

Mit dem Zug und mit dem Bus fahren gefiel mir sehr.

Am Grillplatz

Es hatte eine Feuerstelle an der wir grillten. Ich hatte Blevita und drei oder vier Wienerli. Ich fand es war schön zuzuschauen wie die Würstchen gegrillt werden.

Zum Mittagessen hatte ich eine leckere Bratwurst.

Zum z’Mittag habe ich einen feinen Schüblig gegessen. Das Feuer war sehr gross, und ich habe mich noch verbrannt, als ich eine Bratwurst runter geholt habe. Flurin und ich waren die zwei Grillchefs. Es hat mega Spass gemacht.

Ich habe eine Wurst gegrillt und sie war fein.

Ich habe eine ganz feine Wurst gegessen am coolen Grillplatz.

Der Spielplatz

Der Spielplatz ist voll cool gewesen.

Wir spielten Verknoterlis. Es war ziemlich schwierig zu sagen was die anderen für Bewegungen machen mussten.

Wir mussten ein cooles Knotenspiel lösen. Es war cool.

Wir haben das Knotenspiel gespielt. Wir haben Fussball gespielt: 5A gegen 5B. Aber 5A hat verloren.

Auf dem Spielplatz habe ich mich auf die Schaukel gesetzt.

Meine Freunde und ich haben auf dem Spielplatz Fussball gespielt. Es war witzig.

Beim Spielplatz spielten meine Klasse und die Parallelklasse ein Spiel. Ein paar Mädchen und ich spielten Sonne, Mond und Stern.

Es gab dort sehr viele Sachen zum Spielen. Gerne wäre ich noch mit der Rodelbahn gefahren. Mir hat das Knotenspiel auch noch sehr gefallen.

Klassenlager der 5a in Neuenburg

Vom 13. bis 17. Juni reisten wir ins Klassenlager nach Neuenburg. Dort erlebten wir eine abwechslungsreiche Woche und zeigten unsere Französischkenntnisse zum Besten.   

Montag 

Nach einer langen Zugfahrt assen wir am Neuenburgersee bei strahlendem Sonnenschein unser Mittagessen. Gleich danach erwartete uns eine Schnitzeljagd durch die Hauptstadt des Kantons. Mit Stadtplan und Detektiv-Set zogen wir durch die Strassen von Neuenburg und lösten gemeinsam die kniffligen Rätsel. Am Ende genossen wir ein wohlverdientes Eis.      

Dienstag 

Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Les Brenets. Dort kauften wir in einer Bäckerei unseren Znüni – natürlich auf Französisch. Anschliessend marschierten wir zum Saut du Doubs, einem 27m hohen Wasserfall. Doch leider war es ausgetrocknet. So konnten wir über die riesigen Steine im Bachbett klettern. Wir gelangten auf die andere Flussseite, welche zu Frankreich gehört. Retour fuhren wir über den Lac des Brenets mit dem Schiff.  

Mittwoch 

Wir fuhren mit dem Bus nach La Brévine. Dort wanderten wir um den Lac des Taillères. Am Mittag rasteten wir an einer Grillstelle. Dass La Brévine der kälteste Ort der Schweiz ist, merkten wir an diesem Tag nicht. Es war sehr heiss. So waren wir froh, als wir unsere Füsse im See abkühlen konnten.  

Donnerstag 

Am zweitletzten Tag reisten wir mit dem Zug nach La Chaux-de-Fonds. Dort gingen wir in den Hochseilgarten. Mutig kletterten wir von Baum zu Baum und sausten mit einer Zipline über die Kuhweide. Nach dem Mittag marschierten wir zum Zoo, wo wir in Kleingruppen alleine unterwegs waren und ein französisches Kreuzworträtsel lösten. Das Highlight des Tages war die Disco am Abend.  

Freitag 

Am Vormittag halfen alle beim Hausputz mit. Wer sein Ämtli erledigt hatte, durfte auf den Spielplatz vor dem Lagerhaus. Kurz vor dem Mittag war alles blitzblank und wir begaben uns auf die Heimreise mit dem Zug. 

Wir bedanken uns herzlich bei Joel Mathys und Frau Schachtler, dass sie uns begleitet und für gute Stimmung in der Disco gesorgt haben. Ein besonderer Dank gilt Sabine Benz. Sie verwöhnte uns jeden Tag mit feinem Essen und selbstgemachten, süssen Köstlichkeiten.  

Klasse 5a & Jacqueline Mathys 

Sommerlager in Walenstadt

Ein Bericht von Shahed, Darin und Frau Eismann

Montag

Wir sind von Diepoldsau nach Walenstadt gefahren, zuerst mit dem Bus und nachher mit dem Zug. In Walenstadt hat es fest geregnet. Im Bahnhof in Walenstadt haben wir Herr Täschlers Schwester getroffen. Sie hat uns Geld gegeben für Eis. Darum sind wir später am Nachmittag zum Walensee spaziert, wo wir in einem Restaurant Eis gegessen haben. Es war sehr lecker!

Herr Täschler hat uns auch gezeigt, wo wir einkaufen konnten, denn wir kauften jeden Tag frisch ein fürs Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Unser Lagerhaus war das Pfadiheim in Walenstadt.

Wir richteten uns gemütlich ein im Pfadihaus und halfen Herr Täschler das Znacht zu kochen. Es gab Eintopf mit verschiedenen Gemüsen. Es war so lecker, dass kein einziger Rest übrig blieb.

Dienstag

Am Dienstag sind wir von unserem Haus in Walenstadt nach Berschis gewandert, wo wir uns an einem Brunnen abkühlten und die Flaschen auffüllten. Von Berschis ging es aufwärts auf einen felsigen Hügel. Dieser Hügel war schon vor langer Zeit ein sehr wichtiger Ort, sogar Artefakte aus der Steinzeit wurden dort gefunden. Leute glauben, dass der Ort besondere Kräfte hat. Die Römer bauten vor 2000 Jahren sogar eine Treppe, damit man den steilen Anstieg besser meistern konnte. Wir mussten einzeln hintereinander gehen, da das Gelände sehr steil und der Weg sehr schmal war.

Zuoberst auf dem felsigen Hügel steht eine Kapelle. Normalerweise ist sie abgeschlossen, aber Herr Täschler hatte einen Schlüssel für die Tür, also konnten wir alle hineingehen. Drinnen war es kühl und etwas dunkel, aber man konnte die Wand- und Deckenmalereien sehr gut erkennen. Herr Täschler erklärte, dass alle Pigmente für die Wandmalereien aus natürlichen Materialien bestehen, beispielsweise die gelbe Farbe wurde aus Eidotter hergestellt. In einer Ecke der Kapelle war ein besonderer Stein, und wir durften alle einmal die Glocken läuten, indem wir ganz fest an langen Seilen zogen.

Nachdem wir die Kapelle verlassen hatten, ging es wieder abwärts durch den Wald und den Wiesen entlang. An einer Stelle in der Felswand war ein grosses und vielleicht auch sehr tiefes Loch, das mit grünlichem Wasser gefüllt war. Eine Tafel daneben sagte: ‘Ughür Brunna’. Das schauten wir uns natürlich an. Etwas weiter, auch in der Felswand, war eine Grotte mit einer Marienfigur und vielen Kerzchen. Dort machten wir eine kleine Pause, bevor wir zurück nach Berschis wanderten. Weil es so heiss war, nahmen wir alle den Bus zurück nach Walenstadt.

An diesem Tag kochte Herr Täschler Spaghetti mit drei verschiedenen Saucen. Es war sehr, sehr lecker.

Mittwoch

Am Mittwoch machten wir noch einmal eine Wanderung. Wir sind mit der Seilbahn auf den Maschgenkamm gefahren. Oben auf dem Berg war es kühler als unten im Tal, und windig. Ab dem Maschgenkamm sind wir dem Geologie-Wanderweg entlang gewandert und haben viel über die Entstehung der Berge und der Steine gelernt. Wir haben auch viele Steine gefunden. Es hatte viele Blumen in den Wiesen und in den Felsen. Einige von uns waren sehr erschöpft nach dieser Wanderung, aber auch stolz, dass wir es geschafft hatten.

Nachdem wir beim Pfadiheim angekommen waren, suchten einige von uns trockenes Holz und machten ein Feuer. Die Grill-Gruppe grillte Würste draussen, während die Salat-Gruppe in der Küche sieben verschiedene Salate zubereitete. Wieder wurde alles restlos aufgegessen!

Donnerstag

Am Donnerstag hat es am Vormittag richtig stark geregnet. Darum haben wir ausnahmsweise drinnen statt draussen gefrühstückt. Bis es aufgehört hat zu regnen haben wir drinnen gespielt. Danach haben wir draussen Kubb gespielt.

Nach dem Mittagessen sind wir zum Bus gelaufen und mit dem Bus nach Murg gefahren. Dort sind wir durch den Kastanienwald gewandert. Es ging zuerst ganz lange ganz steil nach oben, und dann wieder nach unten. Wir kamen an einem schönen Wasserfall vorbei und machten auf einem Spielplatz Pause.

Am Donnerstag kochte Herr Täschler Reis mit Ratatouille und zwei verschiedenen Geschnetzeltem, eins mit Fleisch und das andere vegetarisch. Es schmeckte super!

Freitag

Am Freitag mussten wir um 7:30 Uhr aufstehen und unsere Sachen packen. Dann haben wir gefrühstückt. Nach dem Frühstück mussten wir das Haus putzen. Danach haben wir gespielt. Ein paar haben Postkarten fertig geschrieben. Als wir fertig waren mit allem haben wir die Koffer und Rucksäcke mit nach draussen genommen. Dann haben wir zu Mittag gegessen und sind wir zum Walensee spaziert. Dort haben wir ein letztes Mal ein Eis gegessen, bevor wir zurück nach Diepoldsau gefahren sind.

Es war ein sehr schönes Lager mit sonnigem Wetter, einem abwechslungsreichen Programm und mit sehr viel gutem Essen.